Ausstellungseröffnung

mit Bildern von Carolin Wolke

am Freitag, 9.Juni 2017 mit vielen wunderbaren Gästen

Für Carolin Wolke war es die Freude am Gestalten vor allem mit Farbe, die sie als Ausgleich zu ihrer Designertätigkeit, zur Malerei führte.

Die Basis dafür erhielt sie sowohl in den künstlerischen Grundlagen während ihres Studiums als auch durch Teilnahme an Mal- und Zeichenzirkeln.

Ihre Bildthemen sind u.a. Landschaften und Tiere. Der Grund, weshalb Carolin Wolke malt, sind interessante visuelle Erlebnisse und auch die Farben mit ihrem immer wieder neuen Zusammenspiel.

Anregung für Bilder findet sie auf zahlreichen Reisen im In- und Ausland und ihrer Umgebung. Sie verarbeitet die Eindrücke und formt sie zu gegenstandsbezogenen Bildern.

 

zu sehen bis 30.August, bitte unter 48099846 oder frauenzentrum@paula-panke.de anmelden

Stricken bei Paula?

Stricken erlebt eine Renaissance im digitalen Zeitalter. Wer genug hat vom Clicken und Glotzen auf virtuelle Welten, kann nun wieder in die Kunst des Handwerks eintauchen und sich von Angesicht zu Angesicht dabei mit anderen über das Leben, den Alltag oder Gott und die Welt austauschen. Sehr heilsam und sinnlich findet Kicki Sommerfeld. Schaut doch diese wunderschöne Wolle!

Mittwochs alle 2 Wochen von 10:00 bis 12:00 Informationen unter 48099846

Eine große Überraschung…


…gab es vorige Woche beim Biografischen Erzählcafé mit Karin Hieronimus. Die Koordinatorin für Freiwillige, die mit geflüchteten Frauen arbeiten, ist vielfältig im wahrsten Sinne. Wir erfuhren nicht nur über ihre Beweggründe, anderen zu helfen, sondern konnten uns an einer Puccini Arie erfreuen. Großartig!
Hier das Video dazu :

 

Wohnst du schon oder langweilst du dich noch?

Hallo ihr Lieben,

hier meldet sich die neue Praktikantin von Paula Panke e.V. 😊

Um mich kurz vorzustellen: Mein Name ist Carina und ich komme aus dem schönen München. Dort studiere ich Pädagogik und Soziologie. Meinen Schwerpunkt habe ich vor allem auf Feminismus und Diversity  gelegt. Fühle mich hier also richtig gut aufgehoben 😊

Da Paula Panke ja gerade die Bildungsreihe „Im Dialog mit der Vielfalt“ anbietet, habe ich mir überlegt, euch dazu passend meine „besondere“ Wohngemeinschaft (WG) vorzustellen!

Habt ihr schon mal von der Idee inklusiver WGs gehört?

Da es dieses Konzept in Berlin bis jetzt noch nicht gibt, würde ich euch das gern ein bisschen näher erklären.

Unter dem Begriff „Inklusion“ kann sich heutzutage wahrscheinlich jeder etwas vorstellen.

Schaut man ins Internet findet man diese Beschreibung:

„Inklusion bedeutet, dass alle Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.“

Das bedeutet nun nicht, dass sich die Menschen mit Behinderung an ihre Umwelt anpassen müssen, sondern vielmehr, dass die Umwelt so gestaltet wird, dass alle Menschen gleichberechtigt in ihr leben können.

Ein wichtiger Punkt ist hierbei eben auch selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Wohnen.

Doch wie funktioniert so eine inklusive WG nun in der Realität?

Obwohl sich die verschiedenen WGs in Größe, Finanzierungsmodellen etc. unterscheiden, haben sie doch eines gemeinsam: In ihnen wohnen Menschen mit Behinderung unter einem Dach mit Menschen ohne Behinderung (In der Regel Student*innen).

Meist müssen die Bewohner*innen ohne Behinderung keine Miete zahlen, unterstützen die Bewohner*innen mit Behinderung dafür aber zu bestimmten Zeiten im Alltag.

Ich wohne in meiner WG zum Beispiel zusammen mit drei weiteren Student*innen und  sechs Bewohner*innen mit einer sogenannten geistigen Behinderung.

Falls ihr nun neugierig geworden seid, habe ich euch hier einen Blogartikel über meine WG verlinkt! 😊

http://www.wohnsinn.org/blog/der-ganz-normale-wahnsinn/93-na-wenn-das-der-rudi-wuesste

Auf der Seite wohnsinn.org schreiben wir und andere inklusive WGs im deutschsprachigen Raum regelmäßig kleine Anekdoten unseres oft lebendigen Alltags nieder. Außerdem findet ihr dort auch weitere Informationen zu inklusiven WGs (Wo gibt es welche? Wie sehen die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle aus? etc.)

 

Schaut doch mal vorbei!

 

Liebe Grüße und bis bald,

Carina 😊

Eindrücke vom Integrationskongress der Friedrich Ebert Stiftung

Das Motto #angekommen der Friedrich-Ebert-Stiftung lud Interessent*innen am 6. und 7. März zum Integrationskongress ein. Expert*innen und Teilnehmer*innen befassten sich mit dem Thema der Flüchtlingspolitik – was wurde getan, wo stehen wir und wie kann Deutschland als Einwanderungsland Zukunftsperspektiven schaffen. Laut UNHCR (United Nation High Commissioner for Refugees) sind weltweit über 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Viele der geflüchteten Menschen kamen 2015 nach Europa und auch nach Deutschland. Sie kamen aus Flucht vor Verfolgung, Gewalt, Krieg,  prekären Lebensbedingungen und Naturkatastrophen. Eine Situation die unsere Gesellschaft darüber nachdenken lassen sollte, welche Integrationspolitik unser Land verfolgen möchte weiterlesen.

Bin immer noch total überwältigt….

Gestern mittenmang in der großen internationalen #Frauentagsdemo…. Von der Warschauer Straße bis zum Oranienplatz marschierten wir – mehrere Tausend (!), vor allem junge Berlinerinnen aus der Türkei, Syrien, dem Iran, Afghanistan, Argentinien, Chile und Spanien. Es gab Reden zum Bleiberecht für Refugees, Protest gegen die Gewalt des internationalen Maskulismus/Patriarchat. Wir haben getanzt, gesungen, gelacht und gepfiffen wie lange nicht mehr! #Feminismus macht das Leben eben wirklich schöner. Astrid Landero

Frische Texte aus der Lesebühne bei Paula Panke vom 24.2.2017

Orange

Heute war ich modemutig
kombinierte neu erworbene orangefarbene Strumpfhosen mit Rautenmuster

mit mausgrauem Rock
mausgrauer Jacke
mausgrauen Pumps
ging derart gewandet
Besorgungen zu machen
zu meinem Entsetzen schlugen die modemutigen
wundervoll leuchtenden Orangenstrumpfhosen
die den Blick jedes Vorübergehenden magisch anzogen
Falten an den Fesseln
wie Wurstpellen
denen der Inhalt fehlt
peinlich
ich ging zurück in den Strumpfladen
tauschte die Wurstpellen
– Materialfehler –
um in schwarze Strumpfhosen mit mehrfarbigem Blümchenmuster
dezent
nun bin ich romantisch
zumindest an den Beinen
den Fabrikanten der orangefarbenen Strumpfhosen werde ich
wegen entgangener ungeteilter Aufmerksamkeit aller Passanten verklagen.

 

Kaffeehausgespräche

Rechts neben mir sitzen zwei Herren
vorgezogenes Rentenalter
lesen Zeitung
kommentieren lebhaft jeden gelesenen Artikel
manchem stimme ich zu
manchem nicht
es ist immer wieder toll
zu erfahren
wie viele begnadete Politiker Deutschland hat
im Laienstatus
ohne Mandat
ohne Wirkung.

Texte: Christine Rothenbacher

weiterlesen…

Lohngerechtigkeit…

…der Frühling naht und damit auch der Internationale Frauentag und der equal-pay-day. Dass beide Anlässe immer noch von Gewicht sind, zeigt der Fall der couragierten ZDF-Journalistin Birte Meier. Die mit hohen Preisen geehrte Journalistin hatte in einem Gespräch mit einem berenteten Kollegen heraus gefunden, dass dieser ein höheres Nettogehalt hatte,  als sie Brutto verdient. Sie suchte mit ihrem Arbeitgeber, dem ZDF -eine Körperschaft des öffentlichen Rechts wohlgemerkt- eine Einigung, um fairer bezahlt zu werden. Die Medienanstalt lehnte ab. Die Frontal 21 Reporterin zog vor Gericht und verlor tatsächlich. Haarsträubend auch die Argumentation des Richters, der eine eventuelle Schwangerschaft zu Hilfe zog. Das würde ja das ZDF etwas kosten und deshalb bekomme die Kollegin vorsorglich weniger Gehalt.

Wir fragen uns jetzt, warum wir als Frauen noch dieselben Gebühren wie männliche Mitbürger für die öffentlichen Anstalten bezahlen sollen. Wir wären dafür, die Gebühren für weibliche Fersehzuschauer um 23% zu senken. Wir können es bei unserem Gehaltsausfall durch Schwangerschaften doch sicher gut gebrauchen.

Kicki Sommerfeld (verärgert)

Frauen verdienen im Durchschnitt 23% weniger im Monat als ihre männlichen Kollegen. Damit ist Deutschland auf den vordersten Plätzen bei ungleicher Bezahlung im europäischen Vergleich. Hat sich bestimmt schon herum gesprochen….

„Im Dialog mit der Vielfalt“ – bildungspolitische Reihe

Anlässlich unserer neuen bildungspolitischen Reihe „Im Dialog mit der Vielfalt“

haben wir auf facebook gefragt, welche Bedeutung Vielfalt für andere hat. Herzlichen Dank, dass ihr mitgemacht habt.

Vielfalt ist für mich…

  •  Toleranz, Empathie
  • Synergien, Toleranz, Realität
  • Abwechslung, Anregung, Spannung
  • Bunt, divers, unterschiedlich….
  • bunt, vernetzt, Mosaik,
  • Kreativität, speziell, besonders, Möglichkeitsvarianten….
  • viel-falt= Origami
  • Oft benutzter Begriff, nicht immer … bitte weiter lesen

Vom Reichtum der Vielfalt…

…handelt das neue Projekt bei Paula Panke. In Lesungen, Ausstellungen, Diskussionsrunden und Vorträgen wollen wir gemeinsam mit unseren Besucherinnen erkunden, was es mit Vielfalt auf sich hat. Der Fokus richtet sich auf Religionen, Herkunft, Sexualität und Lebensweisen. Was verstehen wir eigentlich unter Vielfalt und wieviel halten wir davon aus? Dazu haben wir auf unserem wunderbaren Geburtstagsfest von unseren zahlreichen Gästen aus verschiedensten Ländern ein paar Ideen und Perspektiven erhalten. Nun interessiert uns, was Sie sich für Veranstaltungen dazu wünschen oder vielleicht sogar selbst realisieren möchten. Schreiben Sie uns unter frauenzentrum@paula-panke.de oder einfach auf facebook siehe Button gehen.