Der Bürgermeister war da!!!!!!!

Am 13. Juni 2018 besuchte der Pankower Bürgermeister, Sören Benn in Begleitung der Gleichstellungsbeauftragten Heike Gerstenberger das Frauenzentrum Paula Panke.

Ein lebhafter Meinungsaustausch fand zwischen den Mitarbeiterinnen, den Vorstandsfrauen und dem Kommunalpolitiker der Linkspartei statt, der u.a. dazu diente die vielfältigen Leistungsangebote des Frauenzentrums für die Pankower*innen darzustellen. Wir Paula- Frauen informierten über die Kündigung unserer Zufluchtswohnung und die, durch Unterstützung der GesoBau, möglich gewordene Anmietung einer neuen Wohnung.

Kritisch kommentierten die Kolleginnen, dass noch immer keine flächendeckende tarifliche Bezahlung für Zuwendungsempfänger*innen realisiert werden konnte.

Sören Benn wies auf die Wachstumsprobleme des Bezirks Pankow und die damit verbundenen vielfältigen Herausforderungen an die Kommune hin.

Er schätze dass gleichstellungspolitische  Engagement und die soziokulturellen Leistungsangebote des Frauenzentrums Paula Panke hoch ein, betonte er. Seine Wertschätzung äußerte er auch wie folgt

„ fast 30 Jahr Existenz von Paula Panke, da müssen Sie eine Menge richtig gemacht haben.“

Bezugnehmend auf die aggressiven Bedrohungsszenarien seitens rechtspopulistischer Kräfte gegen die Arbeit und die Mitarbeiterinnen des Frauenzentrums, äußerte er seine uneingeschränkte Solidarität und verwies auf die Erklärung der Pankower BVV vom 06. Juni 2018.

Ein Besuch, der uns großes  Interesse und hohe  Wertschätzung für unsere Arbeit zeigte.

Na dann, auf bald mal wieder, lieber  Herr Bürgermeister.

Resolution – für ein vielfältiges, bürgerschaftliches und soziales Engagement in Pankow

+++ Gemeinsame Presseerklärung von SPD- und Linksfraktion Pankow +++

 07. Juni 2018

Auf der gestrigen Sitzung hat die BVV Pankow die von der Fraktion der SPD und der Linksfraktion eingebrachte Resolution „Für ein vielfältiges, bürgerschaftliches und soziales Engagement in Pankow“ beschlossen. Mit dieser Resolution bekräftigen die Fraktionen die uneingeschränkte Solidarität mit den zivilgesellschaftlichen Trägern und Mitarbeiterinnen des Bezirkes. Hintergrund waren die von der AfD öffentlich kommunizierten Drohungen gegen das Frauenzentrum Paula Panke, nachdem die dort Engagierten am 1. Mai unter dem Motto: „Nur ohne Hetze und Hass macht der 1. Mai Spaß!“ für die Bürgerinnen und Bürger Pankows ein friedliches Fest vor und in ihren Räumlichkeiten organisiert hatten.

Die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD Fraktion, Tannaz Falaknaz, dazu: „Die Androhungen sind ein Angriff auf unsere demokratischen Grundwerte. Wir stehen fest an der Seite von Trägern wie Paula Panke und solidarisieren uns mit allen Einrichtungen, die in den vergangenen Wochen Einschüchterungsversuche durchleben mussten. Wir sind dankbar, dass sie sich nicht einschüchtern lassen“.

Der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion, Matthias Zarbock, erklärt: „Die AfD hetzt öffentlich gegen jene, die sich für ein weltoffenes und vielfältiges Pankow engagieren. Grundrechte wie die Meinungsfreiheit und die Arbeit zur Überwindung von Diskriminierungen sind der AfD verhasst. Alle demokratisch Gesinnten stehen zusammen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und die Angriffe der Rechtspopulisten.“

Bunt solidarisch vielfältig und feministisch, jetzt erst recht!

Am 27. Mai haben die Berliner*innen auf Straßen, Plätzen und Parks laut und fröhlich gezeigt, dass hier in unserer Stadt politische Hetze, Hassparolen, Rassismus  und   Antifeminismus  keine Chance haben.

Berlin, ick liebe Dir, möchten  die Paula- Frauen laut rufen, die an diesem sonnigen Maisonntag mittenmang waren.

Auch uns wollen die, die glauben eine Alternative für Deutschland zu sein seit Wochen Angst machen und drohen in einer öffentlichen Erklärung wie folgt: „der Tag wird kommen, an dem wir diesen ökokommunistischen Sumpf trockenlegen“.

Das ist die Sprache der Nazis aus dem schrecklichsten Kapitel deutscher Geschichte!  Diese Partei zeigt immer schamloser ihr wahres hasserfülltes Gesicht.

Was ist passiert? Am 1. Mai haben wir in den Räumen des Frauenzentrums Paula Panke  mit besorgten Nachbar*innen und zivilgesellschaftliche Aktivist*innen gefeiert und zeigten, dass die AFD  hier in unserer Nachbarschaft, in unserem Park nicht erwünscht war und ist. Wir als Frauenzentrum Paula Panke haben erneut öffentlich demonstriert, dass wir uns für Geschlechtergerechtigkeit, Solidarität und Vielfalt entschieden einsetzen.

Ganz offensichtlich haben wir diese rechtspopulistischen Veranstalter eines „Familienfestes“ so geärgert, dass sie neben Drohgebärden jetzt auch noch parlamentarische Anfragen in der BVV und im Abgeordnetenhaus gegen Paula Panke e.V. losgetreten haben.

Sie versuchen uns und andere soziale Träger wie das Jugendzentrum JUP u.a. mit Unterstellungen und Behauptungen zu diffamieren und mundtot zu machen.

Das wird Ihnen nicht gelingen! Der vergangene Sonntag, unsere tägliche Arbeit für Geschlechtergerechtigkeit, kulturelle Bildung und unsere Solidarität mit geflüchteten Menschen stehen dagegen.

Vielen Dank nochmal an alle Nachbar*innen, die mit uns am 1. Mai gegen dieses „Familienfest“ der AfD  direkt vor unserer Haustür im Bleicheröder Park friedlich protestiert haben. Dank auch denen, die sich sehr schnell nach dem 1. Mai mit uns  solidarisiert haben.

Die vielfältige Berliner Trägerlandschaft steht gemeinsam für ein soziales und solidarisches Engagement in der Stadtgesellschaft.

Wir freuen uns auch weiterhin über vielfältige Solidarität und Unterstützung gegen diese Anfeindungen. Gemeinsam sind wir stark!

Für Menschenrechte und eine demokratische Kultur in Pankow, Berlin und überall!

 

Frauenzentrum Paula Panke e.V.

im Mai 2018

ASF Pankow zeigt radikale Solidarität mit Paula Panke

Mit Entsetzen haben wir heute erfahren, dass die Pankower AfD auf ihrer Internetseite das Frauenzentrum „Paula Panke“ bedroht. Dort wird geschrieben: „Der Tag wird kommen, an dem wir diesen ökokommunistischen Sumpf trockenlegen.“ Diese Äußerungen verurteilen wir scharf und zeigen uns solidarisch mit dem Frauenzentrum Paula Panke!

Unter dem Motto: „Nur ohne Hetze und Hass macht der 1. Mai Spaß!“ organisierte das Pankower Frauenzentrum einen friedlichen Protest und logistische Unterstützung für alle, die sich dieser rassistischen und demokratiefeindlichen Partei entgegenstellen wollten. An diesem Tag öffneten die Frauen von Paula Panke nicht nur für Gegendemonstrant*innen ihre Türen, sondern auch für besorgte Anwohner*innen, die Informationen und Solidarität dort erfahren wollten.

Auch die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Pankow (ASF Pankow) unterstütze die friedliche und bunte Aktion von Paula Panke und war mit Vorstandsmitgliedern vor Ort: „Die Verurteilung mehrerer Mitglieder der AfD wegen Volksverhetzung vor Gericht, dokumentiert das wahre Gesicht der AfD immer wieder, daher ist es für uns als ASF von großer Bedeutung, die Kritik an dieser Partei laut zu äußern und sich solidarisch mit den engagierten Einrichtungen und Initiativen, wie Paula Panke e.V. und den Anwohner*innen zu zeigen!“

Ulrike Rosensky, ASF Vorsitzende Pankow und Katharina Berten, stellv. ASF Vorsitzende Pankow

Polnische Frauen in Berlin: Polkie w Berlinie e.V.

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass das Frauenzentrum Paula Panke e.V. eine Kooperation mit dem Verein polnischer Frauen in Berlin „Polkie w Berlinie e.V.“ vereinbart hat.

Ziel ist die schon bestehende Zusammenarbeit strukturell und politisch auszubauen.

„Polkie w Berlinie“ wurde 2013 von Marzena Nowak initiiert, die zusammen mit Violetta Anders und Marzena Len den Vorstand des Vereins bilden.

Der Verein zählt aktuell 35 Mitgliedsfrauen, die aus allen Berliner Bezirken und dem Berliner Umland kommen. Die Angebote des Vereins richten sich hauptsächlich an polnische Migrantinnen, um sie bei ihren Integrationsbemühungen und dem Streben nach beruflichem und persönlichem Erfolg zu unterstützen. Zudem bietet der Verein den Frauen Möglichkeiten der Weiterentwicklung und unterstützt sie durch Schulungen und Diskussionen beim Wissenserwerb. Ein weiteres Ziel ist es, die Frauen zu aktivieren und sie zum Engagement für interkulturelle Integration zu begeistern.

Der Verein Frauenzentrum Paula Panke freut sich, im Rahmen der Kooperation, die Ziele des Vereins polnischer Frauen in Berlin zu unterstützen, die Lebenssituation polnischer Frauen in Berlin nachhaltig zu fördern und sich für ihre politischen Forderungen zu engagieren.

Am 20. April 2018 lädt Polikie w Berlinie Frauen internationaler Herkunft zu „Diversity Talks“ ein, bei denen es darum gehen soll, eine migrantische Perspektive auf Fragen von Gender und Diversity zu entwickeln sowie Eigen- und Fremdkategorisierungen zu diskutieren. Weitere Informationen hierzu auf der Veranstaltungsseite von Paula Panke oder auf der Facebookseite des Vereins „Polkie w Berlinie e.V.“.

Ein Abend mit Marianne Rosenberg

Zur großen Freude der Paula Panke – Besucherinnen war am 14. März die vielseitige Künstlerin Marianne Rosenberg bei uns zu Gast. Sie las zwei Kapitel aus ihrer leider vergriffenen Autobiographie „Kokolores“ und erzählte bewegt und auch humorvoll ihre eigene Lebensgeschichte. Beeindruckt waren viele Besucherinnen die berühmte Sängerin auch als politische Aktivistin kennenzulernen.

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28. Geburtstagsfeier und Ausstellungseröffnung

Das Paula Panke Team bedankt dich bei allen Besucher*innen und Helfer*innen für eine wunderschöne Geburtstagsfeier, bei der abwechselnd zu afghanischem Pop und 80er Hits getanzt, viel geredet, gelacht, und leckere Buffetbeiträge verspeist wurden. Zeitgleich haben wir die Ausstellung „Wer braucht Feminismus?“ eröffnet, die gerne bis zum 18. Februar besichtigt und um eigene Statements ergänzt werden kann.

Vorweihnachtliche Vereinssitzung

Am 15. Dezember zog der Verein Paula Panke Bilanz seiner vergangenen 2 jährigen Tätigkeit. Überrascht und begeistert waren alle anwesenden Mitfrauen von den vielfältigen Aktivitäten des Vorstandes.

Erfreulich auch, dass immer mehr jüngere Frauen Mitfrau bei Paula Panke werden!!!

Der neu gewählte gewählte Vorstand besteht aus den bewährten Mitstreiter*innen: Ursula Geissler, Karin Onnen, Christine Rönneberg, Regine Wegener, Katrin Möller und neu dazu kommt jetzt Daniela Koch, ehemals Praktikantin bei Paula, noch Studierende und eine wirklich feministische Aktivistin! Willkommen Daniela!!! Bestätigt im Amt wurde für die nächsten zwei Jahre Astrid Landero als Geschäftsführein. Freudig begrüßt im Verein wurde Jenny Ebner, seit 1. September unsere Projektkoordinatorin.

Nach der Vereinssitzung wurde noch ausgiebig gefeiert, gegessen, getrunken und tolle Pläne für 2018 geschmiedet.

Ein Jahr Schutzwohnung für geflüchtete Frauen und Kinder – endlich ankommen!

Das Frauenzentrum Paula Panke e.V. engagiert sich seit Jahrzehnten gegen Gewalt an Frauen. Die erste Zufluchtswohnung für gewaltbetroffene Frauen und Kinder entstand im Jahr 1994.

Im vergangenen Dezember konnte in Kooperation mit der Gesobau  eine Schutzwohnung für geflüchtete Frauen und deren Kinder zur Verfügung gestellt werden. Die Gesobau  übergab dem Frauenzentrum eine Wohnung, richtete sie  ein und begleitet seitdem das Projekt.

Möglich ist dieses in Pankow einmalige Angebot  auch durch das Engagement der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, die  das Projekt durch die Bereitstellung von Personalkosten unterstützt.

Die Mitarbeiterinnen des Frauenzentrums Paula Panke e.V.  unterstützen die geflüchteten Frauen und deren Kinder darin, Normalität aufzubauen und einen Alltag ohne Gewalt, Angst und Krieg zu leben.

Viele Frauen und Kinder leben immer noch von Gewalt betroffen, sie wurden zwangsverheiratet, leben in massiver Abhängigkeit und befinden sich an Orten, die Ihnen nicht bekannt sind. Sie halten Kontakt zu in allen Ländern der Welt verstreuten Familienangehörigen, bekommen Fotos von gestorbenen Kindern aus Kriegsgebieten und versuchen den Albtraum Krieg zu vergessen.

Diese Wohnung ist ein erster Schritt, um alle Formen von Gewalt hinter sich zu lassen und den Alltag endlich frei und selbstbestimmt zu leben lernen.

In Gedenken Horst Hussel

Die Nachricht über den Tod des Pankower Künstlers Horst Hussel hat

uns traurig und betroffen gemacht. Ihm verdankt unser Frauenzentrum

Paula Panke das bis heute gültige wunderschöne Logo. Diese seine Grafik

begleitet uns nun schon seit über zwanzig Jahren.

Sein Wirken und sein Vermächtnis sind Teil unserer  Geschichte.

Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Vorstand und Verein des Frauenzentrums Paula Panke