Veranstaltungen

    Exkursion mit Dörte: Galerierundgang in Pankow

    Samstag, 24.02.2018
    von 00:00 bis 00:00 Uhr

     




    Um uns einen Eindruck der vielfältigen Kunstlandschaft in Pankow zu verschaffen, werden wir zwei Galerien besuchen. Wir lassen uns von etablierter und junger Kunst inspirieren. Bei einem intensiven Dialog mit den Kunstobjekten können wir den Blick schärfen und Ungeahntes entdecken.

    Offen für Frauen*, bitte anmelden unter frauenzentrum@paula-panke de oder 030 480 99 846.


    Vernissage: Die Unausweichlichkeit des Augenblicks – Fotografien von Renata Pažusinska und Gabriella Falana

    Mittwoch, 28.02.2018
    von 19:00 bis 21:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstraße 25
    13187 Berlin

    Detailverliebt und den großen Gefühlen zugewandt, bilden die fotografischen Arbeiten der beiden polnischen Künstlerinnen weite Teile des emotionalen Spektrums persönlicher Gefühlswelten ab. Durch die Thematisierung vermeintlicher Gegensätze wie etwa Liebe und Trauer, Verbundenheit und Einsamkeit, Inklusion und Exklusion sowie Angst und Freiheit, fesseln Pažusinska und Falanas Bildwelten den Betrachtenden. Insbesondere die privaten, zum Teil intimen Szenen stoßen Denkprozesse in uns an, die im Augenblick der Wahrnehmung nicht mehr gestoppt werden können. Jedes einzelne Bild thematisiert den Augenblick, und mit ihm die Fragen nach Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

    Über die Künstlerinnen:

    © Gabriella Falana

    G A B R I E L L A  F A L A N A
    Bildkunst, Film, Fotografie und Gesang sind seit frühester Jugend ihre Begleiter. Schnell entwickelte die junge Künstlerin ein Gespür für abstrakte Formen und fantasievolle Gestaltung ihrer Bilder. Mit ihrem ausgeprägten Instinkt für den passenden Moment will sie nicht nur fotografieren, sondern auch erkennen. Falana ist von keiner genrefotografischen „Spezialisierung“ eingeengt, sondern im weitesten Sinne geprägt von der Kunstfotografie: „Für mich ist die Fotografie eine Verstärkung der Realität.“ Seit 2002 arbeitet sie als freischaffende Fotografin. Ihr Mentor ist Kamil Sobolewski, der an der Berliner Ostkreuzschule für Fotografie ausgebildet wurde. Ihre Arbeiten werden in Berlin, München und auch international ausgestellt.

     

     

     

    © Renata Pažusinska

    R E N A T A  P A ž U S I N S K A
    „Litauen als Heimat, Polnisch als Muttersprache, Polen als Traumland und Berlin als Neuland – das sind die Faktoren, die mein Leben geprägt haben und mein Werk stark beeinflussen.“ – schreibt die Künstlerin. Ihre fotografischen, malerischen und literarischen Wahrnehmungen bringen die Suche nach dem Einklang zwischen Innen- und Aussenwelt zum Ausdruck. Wir erkennen die Wahrnehmung einer Frau, einer Mutter, eines Menschen, einer Migrantin. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit stehen Leidenschaften der Menschen sowie die Zerbrechlichkeit des Lebens und unserer Welt.  Die Künstlerin bezeichnet die Fotografie als eine Art der Wiederspiegelung der Realität. Diese Kunst ist für sie lebendig und macht zugleich das einzige Mittel aus, das den Augenblick direkt zu erfassen und anzuhalten zulässt.


    Feministische Perspektiven auf Frauenrechte in Polen: Vortrag mit Joanna M. Stolarek und Anna Krenz

    Mittwoch, 07.03.2018
    von 19:00 bis 21:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstraße 25
    13187 Berlin

    Am 8. März feiern wir 100 Jahre Frauenwahlrecht. Erst 100 Jahre. Frauenrechte sind leider immer noch ein Thema, auch im als fortschrittlich geltenden Europa. In Spanien sterben Frauen wegen häuslicher Gewalt, die von Männern ausgeht. In Polen wird der weibliche Körper zum politischen Kampfgebet erklärt: Verschärfung des Abtreibungsgesetzes, milde Strafen für Gewalttäter, wenige Frauenhäuser, erschwerter Zugang zur Verhütung etc. Frauen werden politisiert, um Auseinandersetzungen zwischen Staat und Gesellschaft auszutragen. Wir wollen uns näher die Situation in Polen anschauen, und auch die Initiativen, die aus Deutschland aus, die Frauen vor Ort unterstützen.

    Joanna Maria Stolarek ist Journalistin. Bis vor Kurzem arbeitete sie als Politikredakteurin in Berlin. Seit Januar ist sie Projektmanagerin bei den Neuen Deutschen Medienmachern, einer Organisation, die sich für Vielfalt in den Medien einsetzt, personell und thematisch, und auch für die Gleichstellung eintritt.

    Anna Krenz, geboren 1976 in Posen/Polen, ist Künstlerin, Architektin und freiberufliche Journalistin. Seit 2003 lebt sie in Berlin. In ihrer Kunst beschäftigt sie sich mit gesellschaftlich-politischen Themen, wie geschlechterspezifischen Rollenmodellen, den deutsch-polnischen Beziehungen, Umwelt, Vorurteilen und Religion. Sie ist engagiert gegen die rechtskonservative Politik in Polen, u.a. hat sie im letzten Jahr die Ausstellung „Polnische Protestkunst in Berlin“, eine Sammlung von Plakaten und Transparenten von in Berlin stattgefundenen Demonstrationen, gezeigt.

     


    Gesprächssalon mit Marianne Rosenberg

    Mittwoch, 14.03.2018
    von 19:00 bis 21:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstraße 25
    13187 Berlin

    Marianne Rosenberg ist nicht nur eine international bekannte Sängerin und Musikerin, sondern eine politisch engagierte Frau. Sie hat ein Buch geschrieben und wird aus ihren eigenen Texten vorlesen. Sie wird mit uns darüber reden wollen, woher Hass und Gewalt kommen und was wir dagegen setzen können und müssen.

    Teilnahme nur mit Voranmeldung unter frauenzentrum@paula-panke.de oder telefonisch unter 030 48099846


    Biografischer Erzählsalon mit Helene Böhm

    Mittwoch, 21.03.2018
    von 19:00 bis 21:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstraße 25
    13187 Berlin

    Helene Böhm ist eine Frau, die wir seit Jahren als wirklich gute
    Freundin und Begleiterin von Paula Panke kennen und schätzen. Sie
    analysiert messerscharf, hat Humor, kann fantastisch singen, reist viel
    und ist eine junge tolle Oma. Geboren wurde sie im tiefsten Thüringer
    Wald. In der Hauptstadt hat sie  viele berufliche und soziale
    Kompetenzen erworben. Beruflich ist sie bei der GESOBAU als
    Sozialmanagerin tätig und in dieser Funktion setzt sie sich permanent
    für das Wohl und die Wehen der Mieter*innen und der Entwicklung von
    solidarischen Nachbarschaften ein. Sie unterstützt unser Frauenzentrum
    auf vielfältige Weise. Heute abend wird sie uns aus ihrem aufregenden
    Leben erzählen und vielleicht sogar singen.