Wir bedanken uns für einen intensiven und bewegenden Abend bei Paula Panke Weißensee, wo wir „unbelong“ von Pars Loren gezeigt haben.
Der Film ist ein doku-poetisches audiovisuelles Werk, das sich mit Exil, Erinnerung und den emotionalen und physischen Realitäten der Vertreibung auseinandersetzt. Anhand von Archivaufnahmen und Tonaufnahmen zeichnet „unbelong“ eine letzte Reise durch eine Heimat nach, die unsicher geworden ist, und wirft drängende Fragen zu Zugehörigkeit, Flucht, Trauer und Überleben auf.
Pars Loren, eine nicht-binäre Performancekünstler*in, die in den Bereichen Film, Videokunst und bewegungsbasierte Praktiken arbeitet, setzt sich in ihren Werken mit Migration, Identität und Resilienz auseinander. Pars Perspektive – geprägt von gelebten Erfahrungen der Vertreibung – fand den ganzen Abend über starken Anklang.
Auf die Vorführung folgte eine reichhaltige und nachdenkliche Diskussion. Gemeinsam reflektierten wir über Fragen der Zugehörigkeit, die Rolle der Erinnerung, den Körper als Ort der Verletzlichkeit und des Widerstands sowie die bleibenden Auswirkungen struktureller Gewalt.
Wir möchten uns ganz herzlich bei Pars Loren für die Präsentation dieses eindrucksvollen Werks bedanken und bei allen, die dabei waren, für ihren Beitrag zur Schaffung eines Raums der Offenheit, Achtsamkeit und Solidarität.
Veranstaltungen wie diese erinnern uns daran, warum soziokulturelle Räume wichtig sind: Sie schaffen Raum für schwierige Gespräche, kollektive Reflexion und politische Vorstellungskraft.
