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Queerfeministischer Wortschatz. Bild: Paula Panke

Queerfeministischer Wortschatz: Gender-Pay-Gap

Der Gender Pay Gap (auch Geschlechter-Lohngefälle) ist der Unterschied im Durchschnittsgehalt zwischen Männern* und Frauen*. Der Gender Pay Gap wird oft als Prozentsatz des durchschnittlichen Gehalts von Männern im Vergleich zum durchschnittlichen Gehalt von Frauen ausgedrückt.

Der Gender Pay Gap ist ein ernstes Problem, das auf struktureller Diskriminierung und Ungleichheit zwischen den Geschlechtern beruht. Es gibt viele Faktoren, die dazu beitragen können, wie zum Beispiel:

  • Diskriminierung: Frauen* werden oft in Jobs mit niedrigeren Gehältern gedrängt und können im Vergleich zu Männern* benachteiligt werden, wenn es um Beförderungen oder Gehaltserhöhungen geht.
  • Unterschiedliche Beschäftigungsbedingungen: Frauen* sind oft in Teilzeit- oder Saisonjobs beschäftigt, was zu niedrigeren Einkommen führt.
  • Kinderbetreuungspflichten: Frauen* übernehmen oft einen größeren Teil der unbezahlten Arbeit, wie zum Beispiel der Kinderbetreuung, was ihre Karrieremöglichkeiten einschränken kann.

*Der Gender Pay Gap wird in der Regel in einer Unterscheidung zwischen Mann und Frau berechnet, nicht-binäre Geschlechtsidentitäten werden in den Statistiken nicht berücksichtigt. 

Laut dem Statistischen Bundesamt betrug der Gender-Pay-Gap in Deutchland im Jahr 2022 18 Prozent. Wenn dabei der Teil des Verdienst­unterschieds herausgerechnet wird, der auf gesellschaftlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern zurück­zuführen ist, wie Unterschiede im Hinblick auf häufige Beruf, Branche, Beschäftigungs­umfang, Qualifikation oder Karrierelevel, so kommt das Statistische Bundesamt auf 7 Prozent.

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