Pankow gegen Rassismus

Bild: © Paula Panke

Wochen gegen Rassismus in Pankow: Begegnung, Austausch und gelebte Vielfalt

Im Rahmen der diesjährigen Wochen gegen Rassismus haben wir in Pankow gemeinsam mit vielen engagierten Partner*innen drei Veranstaltungen umgesetzt, die gezeigt haben, wie wichtig Begegnung, Dialog und gemeinsames Handeln sind.

Was verbindet uns in Pankow?

Am 20.03.2026 verwandelte sich das RathausCenter Pankow in einen lebendigen Ort des Austauschs. Gemeinsam mit MALI gGmbH, dem Beirat für Integration und Partizipation in Pankow, dem Stadtteilzentrum Pankow, der Janusz-Korczak-Bibliothek, fembi e.V. und dem BARD College luden wir zur Mitmach-Aktion ein.Auf der Fahrradbühne stellten Mohammed und Nadja die Aktion und die beteiligten Organisationen vor. An kreativen Stationen – von Stoffbeuteln bemalen über Privilegien-Bingo bis hin zu Bastelaktionen – kamen Menschen miteinander ins Gespräch. Ob mit Rollator oder Kinderwagen: Viele blieben stehen, machten mit und tauschten sich aus.Es entstand ein offenes, respektvolles Miteinander, in dem nicht immer Einigkeit herrschte, aber immer Gesprächsbereitschaft. Auch zwischen den Organisationen entwickelten sich neue Ideen für zukünftige Kooperationen.Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch der Integrationsbeauftragten Forouzan Forough und der Gleichstellungsbeauftragten Ulrike Spieler.

Kundgebung gegen Rassismus – für Vielfalt

Am 21.03.2026 setzten wir gemeinsam mit lokalen Initiativen auf dem Antonplatz in Weißensee ein starkes Zeichen gegen Rassismus und für ein solidarisches Zusammenleben.Mit Live-Musik, Redebeiträgen und Informationsangeboten wurde der Platz zu einem Ort der Sichtbarkeit und des Engagements. Ein großes Dankeschön an Ivan und Nukii für die musikalische Unterstützung und an alle, die diesen Tag bunt, laut und lebendig gemacht haben.

Nachbarschaftsgespräch: Couscous & Sauerkraut

Am 26.03.2026 fand bereits zum dritten Mal unser Nachbarschaftsgespräch im Frauenzentrum Paula Panke statt. Unter dem Motto „Couscous & Sauerkraut“ kamen Menschen bei gemeinsamem Essen und Austausch zusammen.Ein von Mohammed angeleitetes Rollenspiel ermöglichte Perspektivwechsel rund um Privilegien und Diskriminierung. Die Gespräche, die daraus entstanden, waren ehrlich, reflektiert und verbindend.Die Reihe zeigt: Essen bringt Menschen zusammen – und schafft Raum für wichtige gesellschaftliche Themen. Wir freuen uns darauf, das Format weiterzuführen und im Sommer auch in den öffentlichen Raum zu bringen.

Fazit:
Die Veranstaltungen haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll Begegnung ist. Vielfalt wird erlebbar, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen – offen, respektvoll und auf Augenhöhe.

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