Back to the future 2017

„Wie es war, wie es ist und wie es werden könnte“ diskutierten 9 feministische Aktivist*innen im Rahmen des Projekts „Back to the future“, dass von Mitte Mai bis Ende Oktober 2017 auf Initiative der filia Frauenstiftung durchgeführt wurde. Das Frauenzentrum Paula Panke beteiligte sich an dem länder- und generationenübergreifenden Projekt mit „feministischen Dialogen“ zwischen älteren und jüngeren Aktivist*innen aus verschiedenen Lebenslagen. Die Projektleiterinnen Astrid Landero und Nicole Raabe stellen die Projektergebnisse an diesem Wochenende bei der Konferenz „Feminists in Dialogue – Bridging the Gap“ (filia Frauenstiftung, Women’s Fund in Georgia, Ukrainian Womens‘ Fund) in Kiew vor.

Was gibt es Verbindendes und Gemeinsames zwischen Frauen*generationen und feministischen Aktivist*innen? Welches Potential haben die generationenübergreifenden Gemeinsamkeiten für feministische Kämpfe?

Über diese und andere Fragen diskutierte Anne Wizorek (Bloggerin) mit Cristina Perincioli (Filmemacherin). Im Gespräch zwischen Prof. Dr. Nivedita Prasad (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Tuğba Tanyılmaz (GLADT, Initiative I-Päd) sowie Nurey Özer (Initiative I-Päd) ging es auch um die gemeinsame Erfahrung von Rassismus und Sexismus und den generationenübergreifenden Kampf von Women of Color in Deutschland. Astrid Landero (Frauenzentrum Paula Panke) sprach mit Michi Brosig (Tivolotte Mädchenzentrum) darüber, wie feministische Ziele in der praktischen Arbeit erreicht werden können. Im Gespräch zwischen der Bildungsreferentin Dr. Regina Wegener mit der ungarischen Soziologin Zsuzsa Petrás wurden die historischen Ähnlichkeiten und Unterschiede zweier Generationen von Frauen* mit Ostbiographie deutlich.