Am 13. Juni kamen einige unserer Gruppenleiter*innen und Mitarbeitenden zu einem gemeinsamen Weiterbildungstag zusammen. Unter dem Titel „Intersektionaler Feminismus & diskriminierungssensible Gruppenarbeit“ gestaltete das Team von fembi einen Workshop, der wichtige Impulse für unsere Vereinsarbeit setzte.
Ausgehend von der Frage, wie wir unsere Angebote möglichst inklusiv, respektvoll und diskriminierungssensibel gestalten können, beschäftigten wir uns mit unterschiedlichen Lebensrealitäten und Perspektiven. Gemeinsam reflektierten wir unser Verständnis von Feminismus, lernten intersektionale Ansätze kennen und diskutierten, wie Diskriminierung in Gruppenkontexten erkannt und bearbeitet werden kann.
Besonders wertvoll waren die praktischen Übungen und der offene Austausch über Herausforderungen, Unsicherheiten und Handlungsmöglichkeiten im Vereinsalltag. Der Workshop machte deutlich, dass diskriminierungssensible Arbeit kein Zustand ist, den man einmal erreicht, sondern ein fortlaufender Lernprozess.
Als Verein ist es uns wichtig, sowohl die Menschen, die unsere Angebote nutzen, als auch unsere Ehrenamtlichen und Gruppenleiter*innen zu stärken. Die Weiterbildung war deshalb Teil unserer gemeinsamen Weiterentwicklung und unseres Anspruchs, Räume zu schaffen, in denen sich Frauen sowie trans, inter, nicht-binäre und agender Personen willkommen und respektiert fühlen können.
Wir bedanken uns herzlich bei fembi für die kompetente Durchführung und bei allen Teilnehmenden für ihre Offenheit, ihre Fragen und ihre Bereitschaft, gemeinsam zu lernen.
