Was für zwei wunderbare Abende unter freiem Himmel! Im August hat sich unser Garten im Feministischen Zentrum Paula Panke Weißensee in ein gemütliches Freiluftkino verwandelt. Gemeinsam haben wir laue Sommernächte verbracht, bewegende Filme geschaut und wertvolle Gespräche geführt.

Hier ist unser kleiner Rückblick auf zwei Abende, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden:

Teil 1: Haltung, Selbstbestimmung & Vernetzung

Den Auftakt machte der eindringliche Dokumentarfilm „Wie wir wollen“ von Sara Dutch und Melanie Sien Min Lyn. Gemeinsam haben wir uns mit drängenden Fragen rund um reproduktive Gerechtigkeit, körperliche Selbstbestimmung und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von Entscheidungsfreiheit beschäftigt. Der Film hat nicht nur zum Nachdenken angeregt, sondern auch gezeigt, wie wichtig der gemeinsame Austausch in einem geschützten, feministischen Raum ist.

Ein großes Dankeschön geht an alle Gäst*innen für die lebhafte Beteiligung und die warme Atmosphäre! Ein ganz besonderer Dank gebührt außerdem dem Kollektiv Kinokas, das es uns ermöglicht hat, diesen wichtigen Film kostenfrei zu zeigen.

Teil 2: Freund*innenschaft, Freiheit und die Berliner Nacht

Weil ein Abend im Garten einfach nicht genug war, ging unser Freiluftkino am 13. August in die zweite Runde. Dieses Mal stand der poetische Kurzfilm „Ich bin noch unterwegs“ von der Filmemacherin Svenyo auf dem Programm.

Im Mittelpunkt des Films steht Zora – Aktivistin und Künstlerin –, die nachts durch Berlin zieht, zeichnet, Menschen begegnet und die besondere Leere der nächtlichen Stadt genießt. Gemeinsam erkunden die Filmemacherin und Zora Orte, die in gesellschaftlichen Narrativen oft als unsicher gelten. Der Film hat uns einen ganz neuen, befreienden Blick auf das Unterwegssein bei Nacht eröffnet: ein berührendes Werk über Ängste, Leichtigkeit und das fundamentale Recht, einfach nur zu sein.

Im Anschluss an die Vorführung hatten wir das große Vergnügen, mit Svenyo vor Ort ins Gespräch zu kommen. Sie hat uns spannende Einblicke in die Entstehung des Films gegeben und vertiefende Fragen aus dem Publikum beantwortet.

Danke für eure Unterstützung!

Ein riesiges Dankeschön an alle, die dabei waren, mitgedacht, mitgefühlten und den Garten mit Leben gefüllt haben. Ein Dank geht auch an alle Spender*innen, die dazu beitragen, dass wir solche Kulturevents im Kiez kostenfrei und für alle zugänglich anbieten können.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten gemeinsamen Abende, Workshops und Begegnungen bei uns in der Langhansstraße!

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