Am Freitag haben wir uns im Workshop „Feministisch gestalten“ kreativ mit familiären Rollenbildern, Prägungen und Selbstbestimmung beschäftigt.
Ausgangspunkt waren Fragen wie: Welche Rollen wurden uns in der Familie zugeschrieben? Welche haben uns geschützt, getragen oder Anerkennung gebracht? Welche engen uns heute vielleicht ein – und welche möchten wir bewusst verändern?
Mit Farben, Formen, Worten und Symbolen sind sehr persönliche Arbeiten entstanden. Die Teilnehmenden haben Rollen sichtbar gemacht, sie im Austausch mit anderen reflektiert und schließlich eigene Bilder davon entwickelt, wie sie ihren Platz in der Familie selbstbestimmter gestalten möchten.
Besonders berührend war, wie unterschiedlich die Erfahrungen waren – und wie viele Verbindungen trotzdem sichtbar wurden. Es ging nicht darum, Rollen einfach abzulehnen, sondern genauer hinzuschauen: Was möchte ich behalten? Was darf sich verändern? Welche Grenzen, Werte und Freiheiten möchte ich heute bewusster leben?
Danke an alle Teilnehmenden für Offenheit, Vertrauen und den wertschätzenden Austausch.
Die Reihe „Feministisch gestalten“ wird fortgesetzt. In den nächsten Workshops geht es um Rollen im Arbeitskontext und in Beziehungen.
