3.09.2026, 18:00 - 20:00 // Paula Panke Weissensee
Soziale Medien können wichtige Orte gesellschaftlicher Aushandlung sein. Gerade in Zeiten eines Erstarkens autoritärer Kräfte und
eines antifeministischen Backlash sind sie für öffentliche Meinungsäußerung, aktivistische Mobilisierung und Vernetzung relevant. Gleichzeitig entstehen durch Hassrede, digitale Gewalt, systematische Angriffe und restriktive Plattformlogiken neue Herausforderungen für zivilgesellschaftliche Akteur*innen. Ihre digitalen Handlungsräume werden kleiner, riskanter und in ihrem emanzipatorischen Potenzial ausgebremst. Gemeinsam mit geladenen Gästen diskutieren wir, wie sich ihre Arbeit wandelt und welche Formen von Kommunikation, Vernetzung und Selbstschutz im Umgang mit digitaler Repression an Bedeutung gewinnen.
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