Veranstaltungen

    Exkursion mit Dörte

    Mittwoch, 04.09.2019
    von 00:00 bis 00:00 Uhr

     




    Besuch der Ausstellung „Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt“ im Ephraim-Palast
    Die Ausstellung gibt einen Einblick in die verschiedenen Gesichter von Ost-Berlin zwischen den 1960er Jahren bis zur Wiedervereinigung 1990. An Hand von Originalobjekten, Fotos und Tondokumenten gibt es einen Einblick in das urbane Leben der Stadt.

    Wir bitten um telefonische Voranmeldung zu unseren Sprech – und Telefonzeiten unter 030 485 47 02 oder frauenzentrum@paula-panke.de. Uhrzeit und Treffpunkt werden bei Anmeldung bekanntgegeben. Offen für Frauen*.


    Spätsommerliche Lesebühne „Das Patriarchat und ich“

    Mittwoch, 04.09.2019
    von 19:00 bis 21:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstraße 25
    13187 Berlin

    Wer gerne selbst Texte verfasst, bekommt auf unserer Sommerlesebühne wieder die Gelegenheit, sie vor interessiertem Publikum vorzutragen. Jeder Vortragenden* stehen 10 Minuten zur Verfügung, die sie nach Belieben füllen darf – zum Beispiel mit einem Gedicht, einer Kurzgeschichte oder vielleicht sogar einer Erzählung aus dem eigenen Leben.
     
    Bitte anmelden unter frauenzentrum@paula-panke.de oder 030 4854702. Besucherinnen*, die zum Zuhören kommen brauchen sich nicht anzumelden. Offen für Frauen*.

    Lesung mit Jasmin Tabatabai „Rosenjahre: Meine Familie zwischen Persien und Deutschland“

    Mittwoch, 11.09.2019
    von 19:00 bis 21:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstraße 25
    13187 Berlin

    © Stefan Klüter

    Wir freuen uns sehr, die bekannte deutsch-iranische Schauspielerin, Aktivistin und Paula Panke-Schirmfrau Jasmin Tabatabai zu unserer ersten Lesung nach der Sommerpause willkommen zu heißen! Jasmin Tabatabai, die ihre ersten Jahre in einer temperamentvollen Großfamilie verbrachte und Ende der 70er Jahre mit ihrer Familie nach Deutschland kam, liest aus ihrem 2011 erschienenen Buch „Rosenjahre“. Sie erzählt sehr persönlich vom Leben ihrer Mutter, dem Zauber ihrer iranischen Herkunft und ihre frühen Kindheitserinnerungen an das unbeschwerte Aufwachsen zwischen zwei völlig unterschiedlichen Welten.

    Wir bitten um Anmeldung unter frauenzentrum@paula-panke.de oder zu unseren telefonischen Sprechzeiten unter 030 485 47 02.


    Vernissage Susanne Kiener: "Wertpapiere"

    Freitag, 20.09.2019
    von 19:00 bis 21:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstr. 25
    13187 Berlin

    “Spuren”, Recyclingpapier auf Leinwand, ca. 140x100cm, 2017

    Susanne Kiener formt, faltet, dreht, schneidet, stanzt, rollt, sammelt und bemalt Papier – benutztes Papier – Altpapier, um aus scheinbar Wertlosem Bilder in den verschiedensten Formaten anzufertigen. Die farbenfrohen, meist dreidimensionalen Bilder locken den Betrachtenden geradezu danach zu greifen, um herauszufinden, um welches Material es sich dabei handelt. Denn nach dem Umformen ist die ursprüngliche, mit dem Papier verbundene Materialität abhanden gekommen und wurde durch eine scheinbar Neue ersetzt.

    Susanne Kiener: https://susannekiener.de/

     

    Laudatio: Hannelore Sigbjörnsen, musikalische Begleitung von CACTO

    Die Ausstellung wird vom 20. September 2019 bis zum 24. Januar 2020 gezeigt. Für Besuche außerhalb der Vernissage bitten wir um Anmeldung unter frauenzentrum@paula-panke.de oder telefonisch unter: 030 48099846. 

     


    Gesprächsabend mit Gabi Rimmele: „Leichtigkeit durch Loslassen“ – Alte Rollenbilder loslassen

    Mittwoch, 16.10.2019
    von 19:00 bis 21:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstraße 25
    13187 Berlin

    Rollenbilder, die wir uns in unserer Kindheit angeeignet haben, prägen unser Denken und Handeln in der Gegenwart. Mit dem weiblichen Rollenbild sind traditionell soziale, vermittelnde Eigenschaften verknüpft. Frauen haben oftmals ein sehr ausgeprägtes Pflichtgefühl verinnerlicht: die Pflicht, die Bedürfnisse anderer aufzuspüren und die Bereitschaft, allseits zu helfen. Der innere Kritiker sitzt uns auf der Schulter und sagt uns ständig, dass wir noch nicht genug tun oder „nicht richtig“ sind. Wo aber bleiben die eigenen Bedürfnisse, Wünsche, Sehnsüchte?

    Die eigenen Rollenbilder zu hinterfragen kann helfen, sich aus traditionellen Zwängen zu befreien und die eigenen Bedürfnisse wahr- und ernst zu nehmen, das Leben insgesamt leichter zu nehmen.

    Offen für Frauen*.


    Lesung mit Daniela Dahn: Der Schnee von gestern ist die Sinflut von heute: Die Einheit – eine Abrechnung

    Dienstag, 22.10.2019
    von 19:00 bis 00:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstraße 25
    13187 Berlin

    © Hermann Willers

    In sieben Büchern hat Daniela Dahn sich mit der Einheit und den Folgen befasst, ein achtes war nicht geplant. Nun hat sie es dennoch geschrieben, denn die Zeiten sind danach: Nach dreißig Jahren Vereinigung ist die innere Spaltung zwischen Ost und West so tief wie eh und je; und es haben sich sogar neue Klüfte aufgetan, die unser Gemeinwesen erschüttern. Sie haben damit zu tun, dass die vermeintlichen Sieger der Geschichte das Erbe der beitrittsgeprüften “Brüder und Schwestern” komplett ausgeschlagen haben.

    Daniela Dahn, geboren in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und war Fernsehjournalistin. 1981 kündigte sie und arbeitet seitdem als freie Schriftstellerin und Publizistin. Sie war Gründungsmitglied des «Demokratischen Aufbruchs» und hatte mehrere Gastdozenturen in den USA und Großbritannien. Sie ist Trägerin unter anderem des Fontane-Preises, des Kurt-Tucholsky-Preises für literarische Publizistik, der Luise-Schroeder-Medaille der Stadt Berlin und des Ludwig-Börne-Preises.

     

    Eine Lesung im Rahmen des Leseherbst 2019, gefördert vom Kulturamt Pankow


    Polnisch-Deutscher Frauensalon " Vom Staatssozialismus in die Marktwirtschaft", Erinnerungen und Erfahrungen von polnischen und DDR-Frauen* in den Jahren gesellschaftlicher Transformation

    Mittwoch, 23.10.2019
    von 19:00 bis 21:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstraße 25
    13187 Berlin

    Die Germanistin und Soziologin Joanna Czapska lebt seit 1981 als polnische Migrantin in Berlin und ist seit mehreren Jahren in unterschiedlichen soziokulturellen Frauenprojekten haupt- und ehrenamtlich tätig. Astrid Landero, geboren und aufgewachsen in Thüringen ist seit 30 Jahren in der Berliner Frauenprojekteszene engagiert und leitet seit 2009 das Frauenzentrum Paula Panke.

    Astrid Landero und Joanna Czapska im Gespräch, Moderation: Jenny Ebner


    Lesung „Unterhörte Ostfrauen – Lebensspuren in zwei Systemen“ mit Ellen Händler und Uta Mitsching-Viertel

    Mittwoch, 30.10.2019
    von 19:00 bis 21:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstraße 25
    13187 Berlin

    Uta Mitsching-Viertel und Ellen Händler, zwei Frauen* mit sowohl ost- als auch westdeutscher Biografie, haben die letzten zwei Jahre damit verbracht, mit ostdeutschen Frauen* über ihre Lebensleistungen der vergangenen 30 Jahre zu sprechen. Entstanden ist das Buch „Unerhörte Ostfrauen – Lebensspuren in zwei Systemen“.  37 Frauen* mit den unterschiedlichsten Hintergründen erzählen von ihrem Leben in der DDR, ihren Ansprüchen, ihren Gedanken zur Wende und den letzten 30 Jahren im wiedervereinigten Deutschland. So vielfältig wie die Frauen* sind auch ihre Geschichten – manche komisch, andere tragisch, aber in jedem Fall authentisch.

    Eine Lesung im Rahmen des Leseherbst 2019, gefördert vom Kulturamt Pankow.      


    Erzählcafé „Transformationserfahrungen von Frauen*“

    Samstag, 02.11.2019
    von 11:00 bis 16:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstraße 25
    13187 Berlin

    In diesem Jahr schauen wir auf 30 Jahre Leben im wiedervereinigten Deutschland seit dem Fall der Mauer zurück. Das Erzählcafé lädt Frauen* dazu ein, sich vor allem an die Nachwendezeit der Wegbrüche, Umbrüche und Aufbrüche zu erinnern. Wir wollen auf die spezifischen Lebenszusammenhänge von Frauen* mit DDR-Herkunft schauen und fragen, wie die Zeit seit 1989 biografisch bewältigt wurde und welche persönlichen Bilanzen jede Frau* zieht. Dabei wird es in Rückblenden auch um die Prägungen durch das Leben in der DDR gehen. Wir laden Frauen* ein, sich erzählend einzubringen, den anderen zu zuhören und am gegenseitigen Austausch miteinander in einem geschützten Rahmen aktiv teilzunehmen.

    Für Frauen* aller Generationen offen. Wir bitten um Anmeldung zu unseren Sprech- und Telefonzeiten unter 0304854702 oder per Mail an frauenzentrum@paula-panke.de

    Konzept und Moderation: Ulrike Rothe, Historikerin


    „Alles schien möglich“: DDR-Journalistinnen zwischen Aufbruch und Abschied

    Mittwoch, 06.11.2019
    von 19:00 bis 21:00 Uhr

     

    Paula Panke
    Schulstraße 25
    13187 Berlin

    Gislinde Schwarz (Frauenzeitschrift „Für Dich“), Gisela Zimmer (Jugendradio „DT64“) und Karin Herzog (Bezirkszeitung Suhl „Freies Wort“) erzählen über die turbulenten Monate in den DDR-Medien des Herbstes 1989.

    Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Wendezeiten: Frauen als Akteurinnen auf der Suche nach gesellschaftspolitischen Alternativen 1989/90. Erfahrungen mit Aufbrüchen, Umbrüchen, Abbrüchen und neuen Hoffnungen“, eine Kooperation von OWEN – Mobile Akademie für Geschlechterdemokra- tie und Friedensförderung e.V. und Paula Panke e.V.