Wir wünschen allen Besucherinnen*, Partnerinnen* und Freundinnen* erholsame Festtage und einen gesunden fröhlichen Jahreswechsel.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen 2019 bei Paula Panke!!!

Das Ende des Patriarchiats oder wie bei Paula Panke zukunftsfrohe Pläne geschmiedet werden…..

geladen waren Freundinnen*, Vereinsfrauen* und Paula Aktivistinnen* am kalten Abend des 28. November zum „open-space“.

Karolina Knopik hatte für uns alle köstliche Leib und Seele stärkende Suppen gekocht.

Nach dem kulinarischen Genuss wurde von 30 hoch motivierten Paulas über das zukünftige Wohin des Frauenzentrums beraten.

2019/2020 werden bedeutende Jubiläumsjahre für das Frauenzentrum Paula Panke.

30 Jahre, nennen wir es „Revolution in der DDR“.

30 Jahre jung wird die rebellische stolze Revolutionstochter Paula Panke.

Auf die Frage, wie sie Paula Panke nach 3 Jahrzehnten wahrnehmen, antworteten unsere Besucherinnen* und Aktivistinnen* u.a.:

anspruchsvoll, aufrecht für Fraueninteressen, wandlungsfähig, widerständig, kulturvoll, herausfordernd, beherzt, humorvoll, solidarisch, spontan und

eine wahre Freundin im geschützten Raum für Ältere und Jüngere, ein Ort politischer Bildung und genaues Abbild gesellschaftlicher Realitäten.

Nach so viel Zuspruch wurde gemeinsam über die Zukunft nachgedacht.

Für das 2019/2020 Jubiläum gab es thematische Ideen wie „das Erbe unserer DDR- Sozialisation und was es uns bedeutet“, Vergleiche zwischen Ost und West- Sozialisierungen von Frauen* 30 Jahre nach Mauerfall, Patriarchat im Sozialismus, etc.

Es schien der Wunsch aller anwesendenFrauen* an diesem Abend die Zukunft zu nutzen, um die letzten Jahre des Patriarchats zu beschleunigen.

Als eine Teilnehmerin das Thema „Zeit“ vorschlug und warum wir davon nur noch so wenig zu haben scheinen, antwortete leidenschaftlich eine syrische Frau, für die Paula ein 2. Zuhause wurde „Weil wir in Deutschland sind“. 🙂

Alle waren sich einig, dass wir noch mehr politische Bildung und Aufklärung brauchen, dies hinsichtlich von Themen wie: warum brauchen wir noch immer sichere Orte für Frauen und was Gewalt gegen uns wirklich bedeutet, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Emanzipationsbewegungen, was bedeutet die historische Regression für uns im Frauenzentrum Paula Panke.

Danke an alle, die diesen nachdenklichen produktiven Abend mit uns verbrachten. Wir schauen jetzt nach Vorn, freuen uns auf das neue Jahr, eine neue Bildungsreihe und unsere Besucherinnen*.

„Für ein Zuhause ohne Gewalt“ – Internationaler Aktionstag

Am 25. November findet weltweit der internationale Aktionstag „Nein zu Gewalt an Frauen“ statt. Mit unterschiedlichen Aktionen und Veranstaltungen wird auf die verschiedenen und häufig subtilen Formen von Gewalt an Frauen öffentlich aufmerksam gemacht. Paula Panke ist bei der alljährlichen Pankower Aktion „Für ein Zuhause ohne Gewalt“ am 23.11.2018 dabei. Von 16.00 bis 18.00 Uhr in den Schönhauser Allee Arcaden (Schönhauser Allee 80, 10439 Berlin) finden sich die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamtes Pankow, Vertreter*innen der Polizei und Mitarbeiterinnen von Antigewaltprojekten zusammen und informieren vor Ort über das Thema.

Paula Panke unterstützt von Gewalt betroffene Frauen mit Beratung und bietet Schutz in Zufluchtswohnungen

Bis bald liebe Regine, welcome Lilly!

Der Herbst beginnt und bei Paula findet ein Wechsel statt. Regine Jenss, seit elf Jahren bei Paula, geht in ihren wohlverdienten Ruhestand. Die 1955 in Sassnitz geborene Fotografin stieg 2007 bei Paula als Kinderbetreuerin ein und wurde zwei Jahre später als Projektleiterin für die offenen Gruppen fest angestellt. Mit viel Liebe widmete sie sich den Paula Frühstücksfrauen, der Krabbelgruppe und ihrer Fotogruppe Weitblick. Ihr persönliches Paula-Highlight: jeder Tag war anders, es war nie langweilig, sie hat viel über Menschen gelernt und sich im Team immer gut aufgehoben gefühlt. Liebe Regine, wir wünschen Dir viele sonnige Stunden in Deinem Garten, viel Spaß und Gelingen für Deine Fotoprojekte und hoffen Dich bald als Besucherin wieder begrüßen zu können.

Neu an Bord des Paula Panke Schiffs ist Lilly Granitz, geboren 1973 in Graz und gelernte Grafik-Desginerin. Vor zehn Jahren zog es die Mutter von fünf Kindern nach Berlin und Pankow ist seitdem ihre neue Heimat. Gut vernetzt im Kiez und engagiert in verschiedenen Initativen wie Pankow Hilft und der Zukunftswerkstatt Heinersdorf ist die Unterstützung geflüchteter Frauen ein großes Anliegen für Lilly. Ihre Ziele für die zukünftige Arbeit bei Paula: integrative Angebote für Frauen* diverser Hintergründe zu schaffen und die solidarische Vernetzung mit Pankower Vereinen und Engagierten auszubauen. Wir freuen uns auf Deine Ideen und wünschen Dir viel Erfolg!

 

Sommerfest von Frauen* für Frauen*

Am Freitag, den 21. September 2018 haben wir in Kooperation mit Womens Welcome Bridge und Raupe&Schmetterling ein gemeinsames Sommerfest von Frauen* für Frauen* gefeiert. In den wunderschönen historischen Räumen des heutigen Kulturzentrums Ulme 35 in Charlottenburg wurde der Nachmittag von Dilek Kolat (SPD), Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, eröffnet. Neben einem spektakulären Büffet gab es Musik, Tänze, Vorträge und ein kreatives Programm für die Kinder.

Wir bedanken uns bei allen Frauen*, die das Sommerfest gestaltet, organisiert, unterstützt und besucht haben. Schön, dass Ihr da wart!

Pressemitteilung: Pankower Frauen* gegen Rechts

Pankower Frauen* aus Vereinen, Verbänden und Parteien haben sich im Sommer 2018 zu einem überparteilichen Bündnis gegen Rechts, für ein solidarisches weltoffenes Pankow zusammengefunden. Zu den Initiatorinnen gehören u.a. Sozialdemokrat*innen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der SPD (ASF), Mitglieder* der Partei Die Linke, das Unabhängige Jugendzentrum JUP, das Frauenzentrum Paula Panke e.V., das Jugendzentrum „Bunte Kuh“ und das Mädchenzentrum „Tivolotte“ in Pankow.

Unterstützt wird das Bündnis von der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Vorsitzenden der ASF Pankow Ulrike Rosensky, von Gisela Grunwald (VVN BdA), der Schauspielerin Jasmin Tabatabai, von der Gleichstellungsbeauftragten Pankows u.v.a.m.

Den wachsenden Umtrieben rechtspopulistischer Hetze gegen Vertreter*innen der Zivilgesellschaft wollen die Pankower*innen entschieden entgegen treten.

Das frauenpolitische Bündnis setzt sich für ein diskriminierungsfreies Leben ein, für das Recht jeder Frau*auf ein selbstbestimmtes Leben und steht für ein weltoffenes solidarisches Pankow.

Am 22. September 2018 werden sich Pankower Frauen aktiv an der Demonstration für das Recht auf legale Schwangerschaftsunterbrechung und selbstbestimmte Sexualität beteiligen.

Das Bündnis mobilisiert auch für die bundesweite Demonstration „Solidarität statt Ausgrenzung“ am 13. Oktober in Berlin.

Pressegespräch am Freitag, 21. September 2018, 11:00 Uhr im Frauenzentrum Paula Panke, Schulstr. 25, 13187 Berlin

 

Ausflug nach Potsdam

Mitte August haben wir mit unserer arabischen Frauen*gruppe einen Ausflug nach Potsdam gemacht. Mit unserer Stadtführerin Petra Bläss spazierten wir durch die Straßen und besuchten unter anderem das Holländische Viertel und das Schloss Sanssouci. Außerdem gab es ein tolles, von den Frauen* selbst organisiertes Picknick.

Danke für diesen schönen Tag!

Der Bürgermeister war da!!!!!!!

Am 13. Juni 2018 besuchte der Pankower Bürgermeister, Sören Benn in Begleitung der Gleichstellungsbeauftragten Heike Gerstenberger das Frauenzentrum Paula Panke.

Ein lebhafter Meinungsaustausch fand zwischen den Mitarbeiterinnen, den Vorstandsfrauen und dem Kommunalpolitiker der Linkspartei statt, der u.a. dazu diente die vielfältigen Leistungsangebote des Frauenzentrums für die Pankower*innen darzustellen. Wir Paula- Frauen informierten über die Kündigung unserer Zufluchtswohnung und die, durch Unterstützung der GesoBau, möglich gewordene Anmietung einer neuen Wohnung.

Kritisch kommentierten die Kolleginnen, dass noch immer keine flächendeckende tarifliche Bezahlung für Zuwendungsempfänger*innen realisiert werden konnte.

Sören Benn wies auf die Wachstumsprobleme des Bezirks Pankow und die damit verbundenen vielfältigen Herausforderungen an die Kommune hin.

Er schätze dass gleichstellungspolitische  Engagement und die soziokulturellen Leistungsangebote des Frauenzentrums Paula Panke hoch ein, betonte er. Seine Wertschätzung äußerte er auch wie folgt

„ fast 30 Jahr Existenz von Paula Panke, da müssen Sie eine Menge richtig gemacht haben.“

Bezugnehmend auf die aggressiven Bedrohungsszenarien seitens rechtspopulistischer Kräfte gegen die Arbeit und die Mitarbeiterinnen des Frauenzentrums, äußerte er seine uneingeschränkte Solidarität und verwies auf die Erklärung der Pankower BVV vom 06. Juni 2018.

Ein Besuch, der uns großes  Interesse und hohe  Wertschätzung für unsere Arbeit zeigte.

Na dann, auf bald mal wieder, lieber  Herr Bürgermeister.

Resolution – für ein vielfältiges, bürgerschaftliches und soziales Engagement in Pankow

+++ Gemeinsame Presseerklärung von SPD- und Linksfraktion Pankow +++

 07. Juni 2018

Auf der gestrigen Sitzung hat die BVV Pankow die von der Fraktion der SPD und der Linksfraktion eingebrachte Resolution “Für ein vielfältiges, bürgerschaftliches und soziales Engagement in Pankow” beschlossen. Mit dieser Resolution bekräftigen die Fraktionen die uneingeschränkte Solidarität mit den zivilgesellschaftlichen Trägern und Mitarbeiterinnen des Bezirkes. Hintergrund waren die von der AfD öffentlich kommunizierten Drohungen gegen das Frauenzentrum Paula Panke, nachdem die dort Engagierten am 1. Mai unter dem Motto: “Nur ohne Hetze und Hass macht der 1. Mai Spaß!” für die Bürgerinnen und Bürger Pankows ein friedliches Fest vor und in ihren Räumlichkeiten organisiert hatten.

Die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD Fraktion, Tannaz Falaknaz, dazu: “Die Androhungen sind ein Angriff auf unsere demokratischen Grundwerte. Wir stehen fest an der Seite von Trägern wie Paula Panke und solidarisieren uns mit allen Einrichtungen, die in den vergangenen Wochen Einschüchterungsversuche durchleben mussten. Wir sind dankbar, dass sie sich nicht einschüchtern lassen”.

Der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion, Matthias Zarbock, erklärt: „Die AfD hetzt öffentlich gegen jene, die sich für ein weltoffenes und vielfältiges Pankow engagieren. Grundrechte wie die Meinungsfreiheit und die Arbeit zur Überwindung von Diskriminierungen sind der AfD verhasst. Alle demokratisch Gesinnten stehen zusammen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und die Angriffe der Rechtspopulisten.“

Bunt solidarisch vielfältig und feministisch, jetzt erst recht!

Am 27. Mai haben die Berliner*innen auf Straßen, Plätzen und Parks laut und fröhlich gezeigt, dass hier in unserer Stadt politische Hetze, Hassparolen, Rassismus  und   Antifeminismus  keine Chance haben.

Berlin, ick liebe Dir, möchten  die Paula- Frauen laut rufen, die an diesem sonnigen Maisonntag mittenmang waren.

Auch uns wollen die, die glauben eine Alternative für Deutschland zu sein seit Wochen Angst machen und drohen in einer öffentlichen Erklärung wie folgt: „der Tag wird kommen, an dem wir diesen ökokommunistischen Sumpf trockenlegen“.

Das ist die Sprache der Nazis aus dem schrecklichsten Kapitel deutscher Geschichte!  Diese Partei zeigt immer schamloser ihr wahres hasserfülltes Gesicht.

Was ist passiert? Am 1. Mai haben wir in den Räumen des Frauenzentrums Paula Panke  mit besorgten Nachbar*innen und zivilgesellschaftliche Aktivist*innen gefeiert und zeigten, dass die AFD  hier in unserer Nachbarschaft, in unserem Park nicht erwünscht war und ist. Wir als Frauenzentrum Paula Panke haben erneut öffentlich demonstriert, dass wir uns für Geschlechtergerechtigkeit, Solidarität und Vielfalt entschieden einsetzen.

Ganz offensichtlich haben wir diese rechtspopulistischen Veranstalter eines „Familienfestes“ so geärgert, dass sie neben Drohgebärden jetzt auch noch parlamentarische Anfragen in der BVV und im Abgeordnetenhaus gegen Paula Panke e.V. losgetreten haben.

Sie versuchen uns und andere soziale Träger wie das Jugendzentrum JUP u.a. mit Unterstellungen und Behauptungen zu diffamieren und mundtot zu machen.

Das wird Ihnen nicht gelingen! Der vergangene Sonntag, unsere tägliche Arbeit für Geschlechtergerechtigkeit, kulturelle Bildung und unsere Solidarität mit geflüchteten Menschen stehen dagegen.

Vielen Dank nochmal an alle Nachbar*innen, die mit uns am 1. Mai gegen dieses „Familienfest“ der AfD  direkt vor unserer Haustür im Bleicheröder Park friedlich protestiert haben. Dank auch denen, die sich sehr schnell nach dem 1. Mai mit uns  solidarisiert haben.

Die vielfältige Berliner Trägerlandschaft steht gemeinsam für ein soziales und solidarisches Engagement in der Stadtgesellschaft.

Wir freuen uns auch weiterhin über vielfältige Solidarität und Unterstützung gegen diese Anfeindungen. Gemeinsam sind wir stark!

Für Menschenrechte und eine demokratische Kultur in Pankow, Berlin und überall!

 

Frauenzentrum Paula Panke e.V.

im Mai 2018