Spätsommerliche Lesebühne

Dem weltweiten Patriarchat ging es bei Paula Panke politisch poetisch an den Kragen.  Den Auftakt für das Herbstprogramm nutzen 10 schreibende Besucher*innen um ihre Texte zum Thema „Das Patriarchat“ und ich vorzustellen. Aufmerksam und anteilnehmend verfolgten die Besucher*innen Geschichten über die grausamen Morde an Frauen in Mexiko, die verzweifelt aggressiven Kämpfe des sächsischen und brandenburgischen Patriarchats wurden historisch dargestellt. Es ging um Menstruationserfahrungen und Zukunftsvisionen. Auch stilistisch war vom Roman, über biografisches Schreiben und Lyrik alles vertreten. Gemeinsam war den Texte, dass sie alle einen Einblick in das Leben von Frauen* in patriarchalen Gesellschaften geben und Ideen liefern wie wir diese toxische Herrschaftsform beenden können.

Neben dem Vorlesen kam es  wie immer bei Paula Panke zum regen Austausch zwischen Lesenden und Hörenden*. Das zeigte wie  wichtig ein geschützter Ort für Frauen*  zum Teilen von Erfahrungen ist.

Wir bedanken uns bei den Vorlesenden, auch dafür,  dass sie die oft sehr persönlichen Texte mit uns geteilt haben und freuen uns schon auf die Lesebühne im Winter 2020!

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