Ein Zeichen gegen Gewalt

Am 25.11. findet seit den 80er Jahren der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Dieses Jahr erlebte Berlin etwas ganz Besonderes: Erstmalig wurde das Theaterstück „Die Vagina Monologe“  mit den tauben Schauspielerinnen Jacqueline Heidenreich, Sandy Knispel, Bettina Kokoschka und Rosemarie Tobor-Schmidt und der Regisseurin Ute Sybille Schmitz auf die Bühne gebracht. Jede Schauspielerin hatte ihre eigene Stimme, die die Gebärdensprache für die hörenden Zuschauer*innen in Lautsprache übersetzte. Schon bald verschwammen Stimmen und Schauspielerinnen und wurden eins für die über 200 Zuschauer*innen.

„Wir wünschen uns, dass dieses Stück deutschlandweit Aufsehen erregt und dass es noch mehr Menschen erleben dürfen. Es ist nicht nur ein Stück gegen Gewalt, sondern steht für Respekt und Liebe zu sich und dem eigenen Körper“, so eine Mitarbeiterin des Frauenzentrums Paula Panke e.V., die das Theaterstück im City Kino Wedding begeistert mitverfolgte. „Es ist ein Stück für alle Frauen* und Männer*, das Grenzen aufheben und Inklusion leben lässt.“

Hintergrund: Die Autorin Eve Ensler hat aus etwa 200 Interviews mit verschiedenen Frauen* eine Sammlung von Monologen geschaffen, die von der Beziehung und Betrachtungsweisen der Vagina, von ersten und auch späten sexuellen Erfahrungen und von Gewalt berichtet.

Realisiert dank einer Kooperation von Sinneswandel gGmbH, dem Aktionsbündnis gegen Gewalt an gehörlosen Menschen, der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, der Geschäftsstelle Gleichstellung und der Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke.

Das Frauenzentrum Paula Panke ist Teil des Aktionsbündnisses gegen Gewalt an gehörlosen Menschen.

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